Jonas WeberVIEW PROFILE →
IFA 2026 in Berlin: worauf es bei der grossen Technikmesse wirklich ankommt
Vom vierten bis achten September verwandelt die IFA Berlin die Hauptstadt wieder in ein Schaufenster fuer Technik. Ich erklaere verstaendlich, welche Trends von kuenstlicher Intelligenz bis Smart Home dieses Jahr im Mittelpunkt stehen und was sie fuer unseren Alltag bedeuten.
Wenn Anfang September in Berlin die IFA ihre Tore oeffnet, richtet die Technikwelt ihren Blick wieder auf die deutsche Hauptstadt, denn diese Messe ist seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Buehnen fuer alles, was wir bald zu Hause, unterwegs oder am Handgelenk tragen werden.
In diesem Jahr findet die IFA vom vierten bis zum achten September im Berlin ExpoCenter City statt, und schon die nackten Zahlen zeigen, welche Dimension dahintersteckt, denn mehr als eintausendachthundert Aussteller praesentieren dort ihre neuesten Gerate einem erwarteten Millionenpublikum.
Eine Messe der Superlative
Konkret werden ueber zweihundertfuenfundvierzigtausend Besucher aus fast einhundertvierzig Laendern erwartet, was die IFA zu einem echten globalen Treffpunkt macht, bei dem sich Hersteller, Handel, Presse und zunehmend auch neugierige Verbraucher unter einem Dach begegnen und austauschen.
Anders als eine reine Fachmesse versteht sich die IFA ausdruecklich als Schaufenster fuer alle, und genau das macht sie so spannend, weil hier nicht nur abstrakte Prototypen gezeigt werden, sondern vor allem Produkte, die schon bald ganz konkret in unseren Wohnzimmern und Kuechen landen koennten.
Zu den grossen Namen auf der Ausstellerliste gehoeren traditionsreiche Marken wie Bosch, Miele und Panasonic, und passend zum volksnahen Charakter der Messe sorgt auch das Rahmenprogramm fuer Stimmung, etwa mit einem Auftritt des Berliner Rappers Luciano im IFA Sommergarten am Eroeffnungsabend.
Kuenstliche Intelligenz zieht in den Alltag

Inhaltlich dreht sich in diesem Jahr fast alles um ein Thema, naemlich kuenstliche Intelligenz im Alltag, denn die Zeiten, in denen KI nur ein Schlagwort aus dem Rechenzentrum war, sind vorbei, und immer mehr ganz normale Gerate werben inzwischen mit einer eingebauten Portion Intelligenz.
Neben der kuenstlichen Intelligenz stehen weitere Schwerpunkte im Mittelpunkt, die eng mit unserem taeglichen Leben verbunden sind, dazu zaehlen das vernetzte Smart Home, die Robotik fuer den Haushalt, das Gaming sowie das immer wichtiger werdende Feld der Content Creation.
Besonders interessant finde ich, dass die IFA zwei junge Formate ausbaut, die im Vorjahr gut ankamen, naemlich den Creator Hub und den Beauty Hub, denn das zeigt, dass sich die Messe bewusst neuen Zielgruppen oeffnet und laengst nicht mehr nur Handel und Fachpresse ansprechen will.
Was das fuer uns bedeutet
Fuer uns als Verbraucher ist die IFA vor allem deshalb wichtig, weil sie einen ehrlichen Vorgeschmack darauf gibt, welche Funktionen im naechsten Jahr zum Standard werden und welche vermeintlichen Neuerungen am Ende doch nur nette Spielerei ohne echten Nutzen im Alltag bleiben.
Gleichzeitig lohnt sich ein kritischer Blick, denn nicht jedes Gerat, das ploetzlich mit kuenstlicher Intelligenz beworben wird, loest damit auch ein echtes Problem, und oft ist die spannendste Frage nicht, was technisch moeglich ist, sondern was uns den Alltag wirklich spuerbar erleichtert.
Mein Fazit lautet deshalb, die IFA 2026 ist weit mehr als eine Leistungsschau glaenzender Gerate, sie ist ein Fenster in unsere nahe technische Zukunft, und ich werde in den kommenden Tagen genau hinschauen, welche dieser Neuheiten das Zeug dazu haben, uns tatsaechlich zu begleiten.






